Auf den Spuren der Ureinwohner

Vom Hotel geht es Richtung San Fernando hoch zum Aussichtspunkt Degollada de La Yegua. Hier sehen wir den Grand Canyon von Gran Canarias. Weiter geht es durch das Tal von Fataga, auch das Tal der tausend Palmen genannt. Das Bergdorf Fataga wird in den meisten Reiseführern als eines der schönsten Dörfer von Gran Canarias bezeichnet. Gemeinsam schauen wir uns Fataga an, bevor es wieder weiter geht nach San Bartolmé de Tirajana, der Hauptstadt des Südens geht. Hier haben wir Zeit für einen Kaffee. Danach besichtigen wir das Gemeindehaus und die Kirche von San Bartolomé. Die dreischiffige Kirche des Ortes ist dem Heiligen Santiago (Johannes) geweiht. Sie stammt aus dem Jahre 1922. Das Rathaus liegt gegenüber der Kirche. Es stammt aus den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts, hat einen großen Vorplatz und einen typischen Holzbalkon.

Weiter geht unsere Fahrt nach Santa Lucía  und Las Fortaleza. Im Barranco de Tirajana südlich von Santa Lucía befindet sich die Felsgruppe Fortaleza Grande. La Fortaleza ist eine der bedeutendsten Fundstätten von Gran Canarias und besteht aus drei Felsen. Die Felsgruppe besteht aus der Fortaleza Grande (Große Festung), der Fortaleza Chica (Kleine Festung) und Titana. Hier waren die letzten Kämpfe und schlussendlich die Kapitulation der kanarischen Ureinwohner. Über 1.600 Menschen sollen sich am 29. April 1483 vor der kastilianischen Truppe hierher geflüchtet haben. Danach begingen der Anführer Bentejuí und der Faycán (Schamane) von Telde (Tazarte) Selbstmord, indem sie sich von den Felsen, “Atis Tirma” schreiend, hinabstürzten. An jedem 29. April findet in Santa Lucía eine Gedenkfeier zu diesem Ereignis statt.

Anschließend fahren wir weiter zum Ort Agüimes. Wir spazieren durch die Gassen und schauen uns die alten und wieder renovierten typisch kanarischen Häuser an.


 

Nicht weit von Agüimes liegt unser nächstes Ziel: Der Barranco de Guayadeque. Im Tal finden wir viele alte Höhlenwohnungen, die heute noch von Einheimischen bewohnt werden. Es gibt ein Höhlenrestaurant und eine Höhlenkapelle. Hier haben wir die Möglichkeit im Höhlenrestaurant etwas zu essen und zu trinken, bevor es wieder zurück in den Süden geht.


 

Täglich, ab 1 Person bis 4 Personen; Gruppen bis 8 Personen 

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