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Gran Canaria – der Allrounder der Kanaren

Gewusst? Die Kanarischen Inseln sind Teil des Makaronesischen Archipels, das übersetzt so viel heisst wie: «die glückseligen Inseln». Kein Wunder haben die sieben Inseln seit Jahren einen festen Platz auf der touristischen Landkarte. Die Infrastruktur für Besucher ist hier dementsprechend top. Wer ohne viel Aufwand und Rumreiserei relaxen, baden und Stadtflair geniessen will, sollte sich nach Gran Canaria aufmachen. Mit nur vier Stunden Flugzeit aus Mitteleuropa und einem permanenten Frühlings-Klima ist die kreisrunde Insel die perfekte Destination zum (schnellen) Sonnentanken.

Darf es auch ein Traumstrand sein? Die berühmte Playa del Inglés bei Maspalomas gilt als der schönste Strand der Kanarischen Inseln. Klar, dass die meisten Reisenden Gran Canaria als Strand-Sand-Sonnen-Destination besuchen – kaum bekannt ist dagegen das Angebot an weiteren Outdoor-Aktivitäten. Denn mit seinem vulkanischen Gebirgsmassiv im Inneren ist das Eiland ein Eldorado für Wanderer, Biker und Freeclimber. Markierte Trails ziehen sich quer durch die Insel, vom trockenen Süden bis zum feuchten Norden.

Wer sich nach den Beach-Tagen nach etwas Cityflair sehnt, der kann einen Ausflug in die Inselhauptstadt Las Palmas mit ihren 450’000 Einwohnern unternehmen. Hier findet man neben Shoppingmöglichkeiten und tollen Restaurants auch viel Geschichte: Weltentdecker Christoph Kolumbus machte hier regelmässig halt.


Wissenschaftlich erwiesen Wandern Sie sich fit und schlank!

Wandern ist gut für den Blutdruck und hilft beim Abnehmen. Lockerungsübungen zwischendurch verbessern das Ergebnis noch.

Von Christiane Binder

Forscher der Uni Halle-Wittenberg in Ostdeutschland schickten für eine Studie 18 Berufstätige sieben Wochen lang zweimal wöchentlich jeweils etwa eineinhalb Stunden lang zum Wandern. Als Vergleichsgruppe dienten Berufstätige aus derselben Altersgruppe, die nicht aktiv waren.

Je nach Gelände legten die Teilnehmer 3,7 bis 5,6 Kilometer pro Marsch zurück. Sie waren im Durchschnitt 53 Jahre alt und sonst nicht sportlich. Die Forscher liessen die Wandergruppe ab und zu Übungen zur Lockerung der Schultermuskulatur einbauen oder auf einem Bein stehen oder einen Stock auf dem Fuss balancieren. Auch mussten sie drei Minuten gezielt ein höheres Tempo einlegen.

Den Gesundheitszustand beider Gruppen erfassten die Forscher einmal vor Beginn der Wanderungen und nach sieben Wochen. Während bei der Kontrollgruppe nichts passiert war, hatten die Aktiven nach sieben Wochen Programm durchschnittlich 1,3 Kilogramm abgenommen. Die Blutdruckwerte waren besser, die Herzfrequenz gesunken. Auch die Ausdauer war höher sowie die Koordinationsfähigkeit, wie sie etwa im Einbeinstand auf einem Wackelbrett ermittelt wird, besser geworden.

Experten betonen, dass Wandern diese positiven Effekte nur auf die Dauer bringt. Sie empfehlen mindestens zwei Märsche pro Woche, jeweils 30 bis 45 Minuten lang. Wichtig für den gesundheitlichen Effekt sei, dass nicht geschlurft wird und ein stetiges Tempo eingehalten wird – so schnell, dass man sich noch gut ­unterhalten kann. Das Terrain ist für den Fitness­effekt übrigens nicht so wichtig. Er tritt auch bei schnellem Gehen in der Stadt ein.